Diese Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Projektleiter im Projektalltag!
Warum sind die folgenden Soft Skills wichtiger denn je?

Wenn du Kinder hast oder hättest, welche Alltagskompetenzen würdest du dir wünschen, dass sie darüber verfügen?
Die Frage stellte mir und den anderen Eltern unseres Kindergartens eine pädagogische Fachkraft, die Kindergartenpersonal schult, im Rahmen eines Infoabends. Ganz tolle Antworten kamen da zusammen:
- eigene Gefühle erkennen und benennen können
- Mut und Entscheidungsfreude
- ein gutes Körperbewusstsein
- Neugier und Interesse am Neuen
- Frusttoleranz und Selbstregulierungsfähigkeiten
- den gesunden Umgang mit Enttäuschungen
- Selbstvertrauen und Fehlertoleranz
- sich abgrenzen können und sagen können, was einem gefällt und was nicht
- Wünsche offen äußern und Bedürfniserfüllung einfordern können
- auch mal verzichten und zurückstecken können für das Wohl der Allgemeinheit
- Einfühlungsvermögen
- gute, gewaltfreie Kommunikation
- Probleme lösen und Konflikte friedlich beilegen können
- Stress gut bewältigen zu können
- Selbständigkeit und eine eigene Meinung und Haltung entwickeln können
All das sind Alltagskompetenzen, die wir einfach überall nützlich einsetzen können.
Ja und von wem lernen die Kinder das?
Von ihren Bezugspersonen, ganz wesentlich also von ihren Eltern. Und wir? Und du? Hand aufs Herz, da dürfen ich wie du wahrscheinlich auch noch eine ganze Menge dazulernen.
Wo allerdings eignen wir uns solche Alltagskompetenzen an?
In bewussten Selbstwirksamkeitserlebnissen. Im Reflektieren für sich und mit anderen wie Partner:innen, Freunden und der Urfamilie. Ganz grundsätzlich in sozialen Erfahrungen, also dem Miteinander. In der Beziehungsarbeit zu Kolleg:innen, Vorgesetzten und Kunden. Indem wir Konflikten nicht aus dem Weg gehen. Freundschaften pflegen. Frust ausdrücken statt runterzuschlucken.
Kurzum: In den banalsten Alltagsituationen.
Das sind die idealen Lernfelder. Nicht nur für die Kleinsten. Sondern auch für uns.
Und deshalb ist eine Partizipation am Alltag so wichtig. Also sich unter Leute mischen, statt im Home-Office und am Handy abzuhängen. Sich Hobbies zulegen, einem Verein beitreten oder sich ehrenamtlich zu engagieren. Was Neues erleben, mal was ausprobieren, rausgehen und etwas erleben, Entscheidungen zu treffen und zu schauen, was passiert.
Genau wie das Spielen (und sei es mit der KI oder fancy Apps am Handy) nicht zu verlernen. Eine andere Sprache zu lernen oder sich andere Herausforderungen zu suchen. Bzw. Dinge, die uns fordern. Uns anregen. Zwingen mal kritisch, mal kreativ, mal ganz im Vertrauen zu sein.
So entsteht Lebensweisheit. Wisdom. Erfahrungswissen.
Und so, kommst du mit jedem Jahr deines Lebens selbstbewusster und souveräner durchs Leben. So manövrierst du dich selbst in einen Zustand, in dem es für dich selbstverständlich ist, Verantwortung zu übernehmen. In denen es selbstverständlich ist, Führung zu übernehmen und ein Vorbild für andere zu sein.
So wirst du zur Vertrauensperson. So strahlst du Verlässlichkeit und Fürsorge aus. So fühlen sich andere wohl in deiner Umgebung und arbeiten gerne mit dir. So finden andere Orientierung in dir und können eine eigene Klarheit und Vertrauen in ihr eigenes Können entwickeln.
Bilden wir uns also neben den Methoden und Prozessen und Tools, der KI und den fachlichen Themen, bitte unbedingt alle in den Lebenskompetenzen des Alltags weiter. Besser können wir unsere Zeit gar nicht investieren.
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Fragen & Antworten zum Thema „Alltagskompetenzen“
Was sind Alltagskompetenzen?
Alltagskompetenzen sind Fähigkeiten wie Selbstvertrauen, Kommunikation, Konfliktlösung, Empathie, Frustrationstoleranz und Selbstregulation, die Menschen im täglichen Leben unterstützen.
Warum sind Alltagskompetenzen im Projektmanagement wichtig?
Weil Projekte vor allem durch Menschen gelingen. Eine gute Selbstkenntnis, die Verantwortungsübernahme für sich selbst und der Umgang mit anderen (Kommunikation, Konfliktfähigkeit etc.) beeinflussen den Projekterfolg oft stärker als Methoden oder Tools.
Wie entwickelt man Alltagskompetenzen?
Durch Erfahrungen, Reflexion, soziale Interaktion, Verantwortung übernehmen, Feedback erhalten und bewusst neue Herausforderungen annehmen.
Was hat Selbstwirksamkeit mit Führung zu tun?
Wer erlebt, dass eigenes Handeln Wirkung zeigt, entwickelt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und übernimmt mit mehr Selbstverständlichkeit Verantwortung und geht in Führung.
Können Erwachsene Alltagskompetenzen noch lernen?
Ja. Als "Lebenskompetenzen" entwickeln sie sich ein Leben lang durch bewusste Erfahrungen, Reflexion und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren.
💡 Mein Tipp für dich
Investiere nicht nur in Methoden, Tools und Fachwissen.
Die größten Hebel für erfolgreiche Projekte liegen oft in deinen sozialen und persönlichen Kompetenzen.
Du hast noch Fragen, einen Spezialfall vorliegen oder möchtest dich mit mir austauschen? Keine falsche Scheu, klick gerne in meinen Kalender rein und vereinbar einen kostenlosen Ersttermin mit mir. Oder schreib mir eine Mail an chris(at)pm-botschaft.com.



